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geschrieben von Thomas Breves
31 Mai 2019

Kompromisslos auf Angriff spielen

Vier Absteiger stehen fest, einer wird noch gesucht. Viel gibt es nicht zu sagen vor der vorletzten Partie der Saison. Die Situation ist unverändert. Drei Punkte Rückstand stehen zwischen Abstieg und rettendem Ufer. Der Handball-Zweitligist Wilhelmshavener HV muss gewinnen und die davor platzierten TV Emsdetten und HC Elbflorenz Dresden müssen bestenfalls beide verlieren, damit die Jadestädter  die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Zunächst müssen die Spieler von Trainer Christian Köhrmann allerdings bei den DJK Rimpar Wölfen doppelt punkten, bevor sich der Blick auf die beiden Konkurrenten im Abstiegskampf richtet. Sollte im günstigsten Fall alles so eintreffen, wie erhofft, dann steht den drei am Abgrund stehenden Mannschaften ein äußerst spannender letzter Spieltag bevor. Der TV Emsdetten und der HC Elbflorenz treffen dann im direkten Duell aufeinander. Der Wilhelmshavener HV muss im Heimspiel gegen den Erstliga-Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen ohnehin gewinnen, komme was wolle. Die Situation ist klar. Der WHV braucht noch zwei Siege. 

Darum gab es auch mit der Mannschaft wenig zu besprechen. „Wir haben uns zwei Minuten hingesetzt. Wir brauchen ja nicht rumphilosophieren. Wir müssen jetzt alle Energie in unsere Aufgabe stecken und genauso ein Spiel gegen Rimpar abliefern, wie in Dresden“, sagt Köhrmann aufgeräumt. „Wir müssen in der Abwehr noch mehr Meter machen und im Angriff unsere Zweikämpfe gewinnen, selbst wenn sie uns dabei den Kopf abreißen, Hauptsache, wir kommen da durch.“ Der WHV-Coach erwartet einen bissigen Gegner. Ein halbherziger Auftritt führt die Wilhelmshavener Samstagabend direkt in die Dritte Liga.

„Das Spiel wird nochmal eine Art Abschlussprüfung für uns. Es ist natürlich einfacher, die letzten Prozente zu mobilisieren, wenn man die Punkte unbedingt braucht. Wir haben jedoch selbst auch einige Argumente dafür, alles zu investieren. Das Spiel in Dormagen war ein Aussetzer, der uns so nicht passieren darf“, erklärt Rückraumschütze Benjamin Herth, im Interview auf der Webseite der Wölfe. Einen Aussetzer hatte der WHV aber auch im Hinspiel gegen die DJK. Nach einer ausgeglichenen ersten Spielhälfte verlor die Köhrmann-Sieben das Spiel noch mit zehn Toren. 

Vermutlich werden die Wilhelmshavener auf Torwart Dennis Doden und Kreisläufer Daniel Andrejew verletzungsbedingt verzichten müssen. „Es sieht zumindest nicht gut aus“, sagt Coach Köhrmann.

Tags: 2. Handball Bundesliga, Christian Köhrmann, DJK Rimpar Wölfe, Wilhelmshaven, Wilhelmshavener HVZurück zur Übersicht
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Tabelle


15 TSV Bayer Dormagen 18:32
16 TV Großwallstadt 17:33
17 VfL Eintracht Hagen 17:33
18 HC Elbflorenz Dresden 16:34
19 Wilhelmshavener HV 16:34
20 HC Rhein Vikings 5:45

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