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geschrieben von Jens Schipper
21 Dez 2017

WHV erwartet schweren Gegner in heimischer Halle

© Niklas Riebensam

Zum Abschluss des Jahres warten auf die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV noch einmal  zwei Aufgaben, die es in sich  haben. Freitagabend gastiert TuSEM Essen  in der Nordfrost-Arena, ehe am Dienstag, dem 2. Weihnachtsfeiertag, das Spieljahr mit dem Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim beendet wird. Angepeilt sind aus den letzten beiden Partien  vier Punkte. Jedoch wird das nur gelingen, wenn die Spieler im WHV-Dress über die 60 Minuten volles Engagement zeigen werden, ist sich Christian  Köhrmann vor dem Duell mit dem Tabellenelften sicher. „Wir müssen den besten Handball spielen, um gegen Mannschaften wie Essen oder Hildesheim bestehen zu können“, erklärt der WHV-Trainer. Der Anwurf zum letzten Heimspiel des Jahres erfolgt um 20 Uhr.

 

Personell hofft Köhrmann, abgesehen von den Langzeitverletzten, aus dem Vollen schöpfen zu können. Jedoch steht hinter den Einsätzen von Tobias Schwolow und Rutger ten Velde  noch ein dickes  Fragezeichen, da beide unter der Woche nur bedingt trainieren konnten. Alle weiteren Akteure seien aber für die anstehende Aufgabe gerüstet und gut vorbereitet, berichtet der WHV-Coach weiter. 

 

Mit Blick auf den Gegner aus Essen spricht Köhrmann von einem breit aufgestellt Kader, dem gleich mehrere Einzelspieler mit individueller Qualität  angehören. Allen voran Essens Top-Torjäger Dennis Szczesny gilt es aus dem Spiel zu nehmen. Doch nicht nur der 75-Tore-Mann sei „abschlussfreudig“ und „wurfgewaltig“, wie der WHV-Trainer berichtet. Ähnliche  Eigenschaften treffen auch auf Tom Skroblien und Noah Beyer zu, ebenso dürfen die Jadestädter Justin Müller nicht aus den Augen verlieren. Alles in allem wartet  eine Aufgabe, die es in sich hat und den Jadestädtern in eigener Halle alles  abverlangen wird.  

 

Dabei hatten die Gäste zu Beginn der Saison  noch große Probleme. Mit fünf Niederlagen in Serie war TuSEM Essen unter dem neuen Trainer Jaron Siewert gestartet und wurde bereits als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt. Die Verantwortlichen wussten aber das schwere Auftaktprogramm mit Balingen, Lübeck-Schwartau, Bietigheim, den Rhein Vikings und dem Bergischen HC  einzuordnen, und hielten an dem jungen Trainer fest. Dieses Vertrauen zahlte sich aus. Von den vergangenen sieben Begegnungen ging nur eine verloren, sodass sich die Essener nach 18 Spieltagen auf Tabellenplatz elf wiederfinden. „Das ist sehr ordentlich“, findet auch Christian Köhrmann.

 

Von seinen Schützlingen hofft der WHV-Trainer indes, dass sie an die Leistung aus dem  zurückliegenden Saarlouis-Spiel anknüpfen können – zumindest an die ersten 50 Minuten. „Gelingt uns das, dann haben wir  eine Chance, um gegen Essen zu punkten“, gibt  Köhrmann vor. 

 

Entscheidend wird laut Köhrmann zum einem das Rückzugsverhalten der Jadestädter sein. Denn Lücken in der Abwehr  wird der Gegner aufgrund seiner individuellen Qualität  sofort bestrafen, vermutet Köhrmann. Zum anderen sei aber auch das Zusammenspiel der beiden Torhüter mit den Vorderleuten wichtig, um den schnellen und wurfgewaltigen Essenern über die 60 Minuten den Schneid abzukaufen.

Tags: 2. Handball Bundesliga, Christian Köhrmann, TuSEM Essen, Wilhelmshaven, Wilhelmshavener HVZurück zur Übersicht
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11 TSV Bayer Dormagen 4:4
12 HC Rhein Vikings 3:5
13 HBW Balingen-Weilstetten 3:5
14 Wilhelmshavener HV 3:5
15 TV Emsdetten 2:2
16 DJK Rimpar Wölfe 2:4

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